vhs Reise zum Staatstheater München
"Anna Karenina"

'Ballett von Christian Spuck nach dem Roman von Lew N. Tolstoi
Reservierung bitte bis zum 16.02.2018 wegen Kartenkontingent!
Der Rücktritt ist nach diesem Datum nicht mehr möglich.

Gerne können Sie aber jemand anderen senden.
Lew Tolstois Anna Karenina gehört wie Fontanes Effi Briest zu den tragischen Frauenfiguren der Literatur des Realismus – Romane des 19. Jahrhunderts, in denen die Protagonisten sich der Ehre wegen im Morgengrauen duellierten oder in den Selbstmord gingen. Die letzte Option wählten vor allem Frauen, wenn die Verzweiflung zu tief und die gesellschaftliche Ächtung zu massiv wurde.
Christian Spucks Adaption hatte 2014 beim Ballett Zürich Premiere. In pointierten Szenen und mit größtenteils klassischem Bewegungsvokabular erzählt er die Ehebruchgeschichte aus dem 19. Jahrhundert und stellt sie in die Tradition der Russland-Rezeption: Birkenwälder und schneebedeckte Weiten, die legendären Bälle der St. Petersburger Aristokratie, verführerische Frauen in prunkvollen Kostümen. Die Kehrseite spiegelt sich in der Kälte der Paläste, die Bühne ist groß und meist leer, die Figuren darin verloren wie im wirklichen Leben. Video-Projektionen deuten Orte des Geschehens an, antizipieren das kommende Unglück und werden Sinnbilder für psychologische Vorgänge, Anna Kareninas innere Aufruhr. Durch konkrete Gesten erzählt sich die Geschichte unmittelbar, denn es wird gestritten, geküsst, geliebt und verzweifelt. Die narrativen Anteile sind dabei nie banal und ausschließlich abbildend, vielmehr gehen sie auf in der physischen Stilistik der einzelnen Figuren, die auch in den rein tänzerischen Teilen bestehen bleibt und Prozesse und Veränderungen ohne Worte transportieren kann. Innerhalb der musikalischen Charakterisierung gibt Spuck Anna Karenina durch das Klavier eine Stimme und greift dafür vor allem auf Klavierwerke von Sergej Rachmaninow und Witold Lutoslawski zurück. Der hochromantischen Klangdichte Rachmaninows, die oft genug zum Eskapismus einlädt, setzt er die tief verstörende Musik des 20. Jahrhunderts entgegen und legt Anna Kareninas inneren Vorgänge und Konflikte frei. Die Premiere in München ist die Erstaufführung einer Kreation von Christian Spuck beim Bayerischen Staatsballett.
Reiseablauf:
13:45 Uhr Treffpunkt Bahnhofshalle Hbf. Kempten.
14:00 Uhr Abfahrt Bushaltestelle vor Hbf. mit Haslach Reisen.
16:00 Uhr ca. Ankunft München.
>Ca. 5-10 Minuten Gehweg zum Spaten.
Bis zur Vorstellung haben Sie Zeit zur freien Verfügung oder Sie gehen mit zum gemeinsamen Essen in den "Spaten" in der Nähe des Theaters (bitte anmelden).
18:00 - 20:15 Uhr Vorstellung inkl. 1 Pause.
Ca. 20:30 Uhr Rückfahrt nach Kempten.
22:15 Uhr ca. Ankunft Kempten.


Choreographie - Christian Spuck
Musikalische Leitung - Robertas Šervenikas
Bühne - Jörg Zielinski,Christian Spuck
Kostüme - Emma Ryott
Licht - Martin Gebhardt
Projektionen - Tieni Burkhalter
Sound-Collagen - Martin Donner
Dramaturgie - Claus Spahn,Michael Küster
Sängerin - Helena Zubanovich
Pianist - Adrian Oetiker
Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts und Bayerisches Staatsorchester.
1 Tag, 10.05.2018,
Donnerstag, 13:50 - 22:15 Uhr
1 Termin(e)
Carolin Wetzstein
R0010O
Hauptbahnhofshalle Kempten , Treffpunkt:
Preis:
44,30
inkl. Busfahrt mit Haslach Reisen, Reisebegleitung, zzgl. Theaterkarte nach Wahl und Verfügbarkeit.

 
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